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Die Seite für die Geschichte

1865, ein wichtiges Datum für die Sektion Monte Rosa.
Tatsächlich, einige Wochen nach der Eroberung des Matterhorns - am 4. Oktober 1865 - kam eine Gruppe Bergfreunde zusammen. Diese Pioniere, geführt von Antoine de Torrenté, Kantonalförster, haben die Grundlagen der Monte Rosa entworfen. Nach all den Jahren, und vielen Höhen und Tiefen, ist die Sektion heute über 7100 Mitglieder stark. Ein weiter Weg seit den 14 Gründern...

2017 Philippe Chanton von der OG St. Niklaus wird an der DV in St. Niklaus nach einem Jahr als Interimspräsident zum neuen Sektionspräsidenten gewählt. Einem wegweisenden Renovationsprojekt der Cabane des Dix wird grünes Licht erteilt, jedoch muss die Finanzierung bis Ende des Jahres gesichert werden.
2015 Die Sektion feiert ihr 150 Jahr-Jubiläum mit vielen Anlässen unter anderem dem SAC-Zentralfest Mitte Juni in Brig, einer alpinen Stafette durch den ganzen Kanton sowie ein grosses Geburtstagsfest am 4. Oktober in der Domaine des Iles in Sitten. Zudem erhält die Sektion eine neue Internetseite - nämlich diese hier.
2014 François Dufour von der OG Sitten ist der neue Sektionspräsident. Er wird an der Delegiertenversammlung in Brig gewählt, wo auch das Programm des 150 Jahr Jubiläum der Sektion präsentiert wird.
2010 Pierre-André Veuthey, Advokat aus Martinach wird an der Delegiertenversammlung in Sitten zum neuen Sektionspräsidenten gewählt.
2009 Fertigstellung der neuen Monte Rosa Hütte in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich. Anlässlich eines grossen Festes im September feiern die Sponsoren dieses neue Monument.
2008 Die Cabane des Dix feiert ihren 100 jährigen Geburtstag. Die Cabane des Vignettes wird renoviert und erweitert. Symbolische Grundsteinlegung der neuen Monte Rosa Hütte am 22. August 2008 auf dem Gornergrat.
2006 Peter Planche aus Brig wird an der Delegiertenversammlung in Brig zum neuen Sektionspräsidenten gewählt.
2004 Erste Delegiertenversammlung der Sektion Monte Rosa in Visp. 
2003 Anlässlich der Generalversammlung in Monthey werden die neuen Statuten akzeptiert. Der Sektionsvorstand wird auf 5 Mitglieder reduziert und die Generalversammlung wird durch eine Delegiertenversammlung ersetzt. Pascal Couchepin wird zum Ehrenmitglied ernannt.
2002 Ingrid Alder von der Ortsgruppe Sitten wird in Sitten als erste Frau zur Sektionspräsidentin gewählt.
1995 Die Ortsgruppe Visp feiert ihr 50 jähriges und die Ortsgruppe St-Niklaus ihr 25 jähriges Jubiläum.
1990 Die Sektion feiert ihr 125 jähriges Jubiläum.
1988 Die neunte Ortsgruppe wird im Saastal gegründet.
1984 Die Vergrösserung und Erneuerung der Monte Rosa Hütte wird im September gefeiert.
1980 Inkraftsetzung des neuen kantonalen Reglementes über die Bergrettung. Unsere Sektion organisiert in Martinach die DV des SAC.
1975 Gründung der Sektion Zermatt und somit Austritt aus der Sektion Monte Rosa.
1973 Vertrag über die Bergrettung zwischen dem Staat Wallis und dem SAC. Einweihung der vergrösserten Cabane des Vignettes.
1970 Gründung der Ortsgruppe St. Niklaus, welche sich von der Ortsgruppe Brig trennt.
1969 Frauen im SAC? Die Sektion erklärt sich mit einer entsprechenden Änderung der Zentralstatuten einverstanden.
1965 100jähriges Jubiläum der Sektion Monte Rosa.
1964 Die wichtige Aufgabe dieses Jahres ist der Neubau der Hörnlihütte, der auf ein doppeltes Jubiläum hin abgeschlossen wird: Hundert Jahre Sektion Monte Rosa und Erstbesteigung des Matterhorns.
1960 Die Aufnahme von Mädchen in die JO war ein glücklicher Entscheid.
1958 Der SFAC schenkt der Sektion Monte Rosa ein Metallbiwak, dass einen idealen Standort im Laggintal finden wird.
1955 Neunzig Jahre Sektion Monte Rosa, Einweihung der Schönbielhütte und hundert Jahre Erstbesteigung des Monte Rosa.
1949 Die Betreuung der Hütten bereitet Probleme. Die Versammlung beschliesst die Ernennung von sechs Hüttenchefs für die sechs Hütten der Sektion.
1946 Die Einweihung der Cabane des Vignettes findet am 30. Juni statt.
1945 Zwei neue Ortsgruppen in Visp und Zermatt sind gebildet worden.
1940 Das 75jährige Jubiläum der Sektion wird mit Inbrunst und Patriotismus gefeiert.
1935 Die Leitung des SAC wird der Sektion Monte Rosa, unter der Präsidentschaft von A. de Kalbermatten anvertraut.
1929 Einweihung der Cabane des Dix an ihrem neuen Standort. Schaffung der Jugendorganisation (JO).
1928 Monte Rosa überschreitet die Zahl von 1000 Mitglieder, davon 176 in Sitten und 175 in Brig.
1926 Pierre Dutoit aus Monthey wird neuer Sektionspräsident, welche nun 848 Mitglieder zählt. Erscheinung der ersten Nummer der "Seilschaft".
1922 Monte Rosa organisiert das Zentralfest in Zermatt. Die Ortsgruppe St-Maurice wird gegründet.
1921 Gründung der Ortsgruppe Monthey. Der Bestand steigt auf 710 Mitglieder.
1919 Die Gründung der Ortsgruppen Sitten und Martinach wird gewünscht und auch realisiert.
1917 Der Krieg verursacht viele Streichungen, aber der Mitgliederbestand steigt dennoch auf 248. In den Ortsgruppen wird kräftig geworben, besonders in Siders, wo 86 Mitglieder aufgenommen werden. In diesem Jahr wird die Ortsgruppe Brig gegründet.
1915 Einweihung der erneuerten Hörnlihütte am 12. und 13. September. Auch die Solvayhütte ist nun bereit, Bergsteiger zu beherbergen.
1909 Neuer Präsident wird A. de Kalbermatten, und der Bestand ist auf 218 Mitglieder gestiegen. Die Schönbielhütte ist vollendet und wird am 12. September eingeweiht. Die Baukosten erreichen 20'000 Franken.
1908 Hinschied in Sitten des ersten Präsidenten, Antoine de Torrenté, im Alter vom 78 Jahren. Die finanzielle Lage der Sektion ist gesund - das Protokoll schlussfolgert: "Dank der weisen und hingebungsvollen Verwaltung durch den Briger Vorstand und den Präsidenten H. Seiler, befindet sich die Sektion in voller Prosperität."
1906 Wenn auch der Mitgliederbestand auf 144 gestiegen ist, so ist dennoch das mangelnde Interesse am Tourenprogramm zu bedauern. Der neue revidierte Führertarif erhält die offizielle Genehmigung des Staatsrates.
1902 Die Versicherung der Bergführer für mind. 2000 Franken wird für verbindlich erklärt.
1901 Einstimmig wird die Statutenrevision und die Regionalisierung des Vereins beschlossen. Von einer leichten Erholung zeugen die 66 Teilnehmer an der Jahreversammlung von Monthey, die von E. de Lavallaz und von Hermann Seiler präsentiert wird.
1897 Der Bibliothekar N. Ritz erstellt einen neuen Katalog und A. de Torrenté, Gründer und alt Präsident, erhält die Ehrenmitgliedschaft.
1889 Eine Gabe von 3000 Franken bietet Anlass zu zahlreichen Diskussionen. Die Sektion erhält seine für den Bau der Hütte am Monte Rosa. Die Gemeinde Zermatt tritt den nötigen Baugrund für die Bétempshütte ab.
1888 Erfreulicher Mitgliederbestand von 120, davon acht Damen. Diese Zahl wird bis 1904 nicht mehr erreicht.
1883 Die Sektion Monte Rosa erhält 150 Franken von der Sektion Genf für den Unterhalt der Pannossière-Hütte.
1879 Die Schulden der Sektion werden bis auf 800 Franken abgebaut. Es wird entschieden, die Matterhornhütte, welche zu klein und zu hoch gelegen ist, tiefer am Fuss des Hörnligrates neu zu erstellen.
1876 Die Tätigkeit erlahmt. Die Frühjahrsversammlung findet mangels Teilnehmer nicht statt. Ausarbeitung eines neuen Führerreglements, das vom Staat Wallis homologiert wird.
1873 Am Zentralfest in Herisau beantragen die Delegierten beim CC den Bau der Otemmahütte im Val de Bagnes.
1870 Das "Echo des Alpes" Organ der Sektion Genf, wird Mitteilungsblatt für die drei welschen Sektionen, auch für die Sektion Monte Rosa.
1868 Bau der ersten Hütte am Matterhorn auf 3818m. Mitgliederbestand: 78.
1867 finden zahlreiche Besteigungen statt, und es wird die erste Frau der Ehrenmitgliedschaft teilhaftig: Fräulein Marie Cathrein von Brig. Eine Inschrift auf dem Gedenkstein auf Valeria ehrt das Andenken an den Ingenieur J. Venetz - bei der Bezeichnung der Hütten schwankt man zwischen Zufluchtshütte und Notunterkunft.
1866 24 Mitglieder bilden die Sektion, unter ihnen der berühmte Hotelier Alexander Seiler. Der Mitgliederbeitrag wird auf 1 bis 3 Franken festgesetzt.
1865 Offizielle Gründung, am 4. Oktober, der Sektion Monte Rosa, als elfte Sektion des Schweizer Alpenclubs. Drei Persönlichkeiten stehen dieser Gründung zu Gevatter: Antoine de Torrenté, Léon Roten et Raphaël d'Allèves, alle von Sitten.