background-2

Lagginbiwak - 2428m

Preis nach Kategorie
  • A: CHF 21.00: SAC Mitglied
  • B: CHF 12.00: J+S Mitglied
  • C: CHF 28.00: Nichtmitglieder ab 18
  • D: CHF 18.00: Jugendliche 7-17 Jahre
  • E: CHF 15.00: Gruppen ab 10 Jugendlichen von 7-17 Jahren
  • E1: CHF 0.00: Kinder < 6 Jahre

nützliche Infos

Erbaut 1959 / 1983
Anzahl Betten: 10
Koordinaten: 646.860 / 112.740

Karten
  • 309 Simplon (1:25000)
  • 274 Visp (1:50000)

 

Kontakt und Adresse

Hüttenwartin:
Irma Zumstein-Zenklusen
Litternaweg 12
3930 Visp

  • Tel. Biwak : Nottelefon
  • Tel./ Fax Privat: +41 (0)27 946 63 41




Lage und Zugänge

Das Biwak befindet sich im Laggintal, nordöstlich des Lagginhorns.

Im Sommer: 

Von Simplon-Dorf über Weng, Antonius und Färicha (3h).
Im Frühjahr von Simplon Dorf über Bodme (Fahrstrasse bis 1800 m) - Blaus Seewji - Sattel.

 

Ausflugsziele

Touren im Sommer

  • Wenghorn (2587m)
  • Fletschhorn (3993m)
  • Lagginhorn (4010m)
  • Tällihorn (3448m)
  • Balmhorn (2870m)

Alpine Wanderungen

  • Weissmieshütte via Fletschhornjoch oder Lagginjoch
  • Allmagellerhütte via Weissmiessattel + Zwischbergpass

GESCHICHTE

Im Laggintal, am Ort genannt “Blattu“ befand sich ursprünglich ein primitiver Lagerplatz welcher von Hirten, Jägern und Alpinisten benützt wurde. 
Das erste Biwak im Laggintal war ein Geschenk des damals noch eigenständigen "Schweizer Frauen Alpenclub" (SFAC / CSFA - Komitee Basel) an die Sektion Monte Rosa. Diese isolierte Aluminium- Konstruktion mit 12 Plätzen war schon damals eine zukunftsweisende Biwakform und wurde mit allen Einrichtungen, im Orginal an der " Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit - SAFFA 1958 " in Zürich präsentiert.
Gebaut wurde 1958/59 unter der Regie von Hüttenchef Adolf Augsburger aus Naters auf einer Höhe von 2752m. Das zerlegte Bauwerk transportierte der bekannte Gletscherpilot Hermann Geiger mit dem Helikopter von Simplon-Dorf ins Laggintal. Am 6. September 1959 ist die Einweihung.
Eine Staublawine zerstörte das Biwak am 31. März 1981 nach einer Standzeit von 22 Jahren. Als Neubau kam wieder eine Alu-Konstruktion jedoch mit Innentäfer aus Lärchenholz zur Ausführung. Die komplette Einrichtung umfasst 10 Schlafplätze, Holzofen und ein Notfunkgerät mit ( K-Kanal).
Am 14.September 1983 konnten die drei fertig eingerichteten Gebäudeeleemente auf dem vorbereiteten Fundament montiert werden und das Biwak gleichen Tages in Betrieb genommen werden. 
Jakob Zenklusen von Simplon-Dorf war seit 1957 an beiden Biwaks als Handwerker und Hüttenwart über 37 Jahre beteiligt. Seit 1994 führt seine Tochter Irma diese lange Tradition in der Familie als Hüttenwartin weiter.